Die Prozeduralisierung des Strafrechts (Buch gebunden)
Linde Verlag
2010
27.04.2010
432 Seiten
Buch gebunden
ISBN: 9783707316520
Andreas Eicker
Die Prozeduralisierung des Strafrechts (Buch gebunden)
Zur Entstehung, Bedeutung und Zukunft
85,40 €
Das Konzept der Flexibilisierung des Strafrechts
Das moderne Strafrecht soll auf eine komplexer gewordene Wirklichkeit reagieren. Ihm wird attestiert, diesem Anspruch nicht zu genügen und in einer Steuerungskrise zu stecken. Als Ausweg rückt die «Prozeduralisierung» des Rechts in die Diskussion. Dieser Begriff steht für die verfahrensförmige Flexibilisierung des Rechts z.B. in zeitlicher und struktureller Hinsicht. Viel versprechend wird auch in der Strafrechtsprozeduralisierung ein «Paradigmenwechsel» gesehen, der zu «neuen Weichenstellungen» in der Steuerung durch Recht führen kann.
Vor diesem Hintergrund wird hier erstmals das Konzept vom prozeduralen Strafrecht grundlegend entfaltet. Exemplarisch wird untersucht, ob im Strafrecht Strukturen eines prozeduralisierten Rechts erkennbar sind. Mit Rücksicht darauf wird das prozedurale Instrumentarium bewertet und zu einer eigenen Steuerungsarchitektur verdichtet. Schliesslich wird die prozedurale Programmierung des Strafrechts vom Zweck- und Risikostrafrecht abgegrenzt.
Autorenportraits
Andreas Eicker
Univ.-Prof. Dr. iur. Andreas Eicker ist Ordinarius für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität Luzern und Lehrbeauftragter für Strafrecht an der Universität Bern.MEHR
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