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13. Januar 2017 von Caroline Ostertag, BA
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Zweites ZWF-GET-TOGETHER diskutiert Freiheitsstrafe für Wirtschaftskriminelle

Am 12. Jänner 2017 fand im Justizcafé zum zweiten Mal das GET-TOGETHER der Zeitschrift für Wirtschafts- und Finanzstrafrecht (ZWF) mit rund 150 hochkarätigen Gästen aus Justiz, Finanz und Wirtschaft statt. Brisantes Thema des Abends war die Frage nach Sinn und Zweck von Freiheitsstrafen für Wirtschaftskriminelle.

 

Bundesminister für Justiz Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Brandstetter freute sich, den Abend vor versammelter „ZWF-Familie“ zu eröffnen, und betonte den hohen Stellenwert einer vertieften Fachdiskussion.

 

In Impulsreferaten brachten Priv.-Doz. Mag. Dr. Stephan Mühlbacher und Univ.-Prof. Dr. Christian Grafl die (wirtschafts)psychologische bzw. kriminologische Sicht ein.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wies Moderator WP/StB Hon.-Prof. Dr. Roman Leitner auf gesetzgeberische Weichenstellungen der letzten Jahre im Finanzstrafrecht und einen daraus resultierenden Trend in Richtung Freiheitsstrafen hin. LOStA Mag. Eva Marek berichtete von ihren Erfahrungen im Rahmen ihrer richterlichen Tätigkeit am OGH und zeigte die Verbandsstrafbarkeit als möglichen Lösungsweg auf.

Einen völlig anderen Blickwinkel auf die Sanktionierung wirtschaftskrimineller Delikte skizzierte Nikolaus Tsekas vom Verein „Neustart Wien“, der die (Re-)Sozialisierung in den Vordergrund rückte. Er bot einen Einblick in die Praxis der Erbringung gemeinnütziger Leistungen anstelle von Ersatzfreiheitsstrafen – Stichwort: „Schwitzen statt Sitzen“.

In einer angeregten Publikumsdiskussion kamen zahlreiche weitere Aspekte des Themas zur Sprache. Fazit: Die Wahrscheinlichkeit einer Bestrafung ist entscheidend, nicht die Strafhöhe.

Mag. Klaus Kornherr, Geschäftsführer des Linde Verlags, freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung:

„Das ZWF-GET-TOGETHER bietet Experten aus Justiz, Finanz und Wirtschaft ein interdisziplinäres Diskussionsforum. Gemeinsam mit dem engagierten Herausgeberteam gelingt es, aktuelle Themen aus dem Wirtschafts- und Finanzstrafrecht aufzugreifen und so den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern.“

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