Das neue Erwachsenenschutzrecht
Seminar | Dienstag, 13. März 2018 | 09:00 bis 13:00

Das neue Erwachsenenschutzrecht

Praktische Rechts- und Umsetzungsfragen
Vortragende: Barth | Müller
Noch Plätze frei  |   Merkzettel  |   Kalendereintrag

2. ErwSchG ab 1.7.2018 in Kraft!

  • Erwachsenenvertretung statt Sachwalterschaft
  • Spannungsfeld zwischen Schutz & Selbstbestimmung
  • Die neue Vorsorgevollmacht & das Konzept der vier Säulen
  • Entscheidungsfähigkeit – Handlungsfähigkeit – Geschäftsfähigkeit neu
  • Die neue Rolle der Erwachsenenschutzvereine

 

Ihr Nutzen

Das 2. Erwachsenenschutz-Gesetz, das mit 1.7.2018 in Kraft tritt, bringt einen Paradigmenwechsel:
Statt der Sachwalterschaft folgt die Erwachsenenvertretung und soll Menschen mit Behinderung oder psychischer Krankheit zu mehr Selbstbestimmung und Unterstützung verhelfen.


Durch das neue Gesetz kommt es u.a. zu
✔ Änderungen im Rechtsverkehr (Entscheidungs-, Handlungs- und Geschäftsfähigkeit),
✔ einer Neukonzeption der Vorsorgevollmachten,
✔ damit geänderten Rolle der Erwachsenenschutzvereine mit erweiterten Aufgaben und
✔ einer Entlastung von AnwältInnen und NotarInnen.

Bei unserem Seminar erhalten Sie vom zuständigen Legisten und einem Erwachsenenschutz- Vertreter einen kompakten Überblick über die wesentlichen Neuerungen, und die beiden Referenten zeigen Ihnen dabei die konkreten Auswirkungen auf die Praxis.

 

Teilnehmerkreis

  • RechtsanwältInnen und deren qualifizierte MitarbeiterInnen
  • NotarInnen und deren qualifizierte MitarbeiterInnen
  • RichterInnen und BerufsanwärterInnen
  • Rechtsberatende Berufe und Beratungsstellen
  • Sachwaltervereine
  • Träger von Heimen und Behinderteneinrichtungen
  • Bezirkshauptmannschaften und Ämter der Landesregierungen
  • Gründe für die Reform: Der Weg nach Genf und zurück
  • Das neue Konzept
    • Unterstützung statt Stellvertretung
    • Was bedeutet das für den Rechtsverkehr, was für die Ausübung der Vertretung?
  • Die neuen vier Säulen des Erwachsenenschutzrechts
    • Worin besteht ihre Eigenart
    • Wer kann Vertreter sein
    • Wie enden die Vertretungen
  • Das neue Erwachsenenschutzverfahren
    • Vom Schwerpunkt der Medizin hin zur Sozialanamnese
    • Was kann Clearing leisten?
  • Erwachsenenvertretung und Rechtsberufe
    • Was kommt auf RechtsanwältInnen und NotarInnen zu?
  • Erwachsenenschutz im Zivilprozess und in Verwaltungsverfahren
    • Was ändert sich?
Preise zzgl. 20% MwSt.
pro Person
360,00 €
ab 3 Personen
324,00 €
Linde-Zeitschriftenabonnent
pro Person
288,00 €
ab 3 Personen
259,20 €
Sonstige Ermäßigungen
Konzipienten/Berufsanwärter (Steuerberater- oder Rechtsanwaltsprüfung) (pro Person)
288,00 €
Dr. Peter Barth
LStA Dr. Peter Barth, Leitender Staatsanwalt im BMJ, Leiter der Abteilung für Familien-, Personen- und Erbrecht; vormals Richter in Familienrechtssachen; Schriftleiter der iFamZ.

Mag. Robert Müller
Jurist, seit 1994 Mitarbeiter beim Verein "VertretungsNetz" in Graz und Wien; aktuelle Tätigkeitsschwerpunkte in der inhaltlichen Konzeptarbeit sowie der Mitarbeiteraus- und fortbildung im Clearing, Vortragstätigkeiten und Rechtsberatung, seit 2013 auch Vortragender an der FH Joanneum, Graz, im ...

Seminardetails


Dienstag, 13. März 2018
09:00 bis 13:00
Ansprechpartner
Mag. Alexandra Monz
Tel.: +43 1 24 630 - 45
Fax: +43 1 24 630 - 46
E-Mail: alexandra.monz lindeverlag.at

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